Hans Pfitzner
Komponist - Dirigent - Regisseur - Schriftsteller

Weiterführende Literatur zu Leben und Werk

Hans Pfitzner um 1900
Hans Pfitzner um 1900
Hans Pfitzner um 1939
Hans Pfitzner um 1939 (Aquarell von Willy Preetorius)

1869 Am 5. Mai wird Hans Pfitzner in Moskau geboren. Der Vater Robert Pfitzner (1825-1904) stammt aus Frohburg (Sachsen) und ist zu dieser Zeit als Orchestergeiger an der Moskauer Oper tätig. Die Mutter Wilhelmine geb. Reimer (1841-1924) ist in Hamburg geboren und in Moskau aufgewachsen.
1872 Übersiedlung der Familie nach Frankfurt am Main.
1886 Hans Pfitzner tritt in das Hoch'sche Konservatorium in Frankfurt am Main ein. Er wird Schüler von Iwan Knorr (Komposition) und James Kwast (Klavier).
1895 Uraufführungen von Hans Pfitzners Oper Der arme Heinrich und der Schauspielmusik zu Ibsens Fest auf Solhaug.
1899 Übersiedlung nach Berlin.
1899 Heirat mit Mimi Kwast.
1901 Uraufführung der Oper Die Rose vom Liebesgarten in Elberfeld.
1905 Gustav Mahler führt Pfitzners Oper Die Rose vom Liebesgarten an der Wiener Hofoper auf.
1906 Hans Pfitzner tritt in München als Dirigent von Wagners Tannhäuser auf und profiliert sich als Wagner-Dirigent.
1908 Hans Pfitzner übersiedelt mit seiner Familie nach Straßburg. Er übernimmt dort die Leitung des Städtischen Konservatoriums. Zwei Jahre später erhält er die Ehrendoktorwürde der Universität Straßburg und übernimmt die musikalische Leitung der Oper.
1917 Uraufführung der Oper Palestrina durch Bruno Walter in München.
1919 Ansiedlung Pfitzners in Unterschondorf am Ammersee. Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Ernennung zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste.
1920 Übernahme einer Meisterklasse für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste.
1925 Verleihung des Ordens "Pour le Mérite" für Kunst und Wissenschaft an Pfitzner. Uraufführung des Streichquartetts in cis-Moll.
1929 Feiern zum 60. Geburtstag Pfitzners. Pfitzner erhält ein Lehramt an der Akademie der Tonkunst in München und übersiedelt nach München.
1931 Beethoven-Preis der Preußischen Akademie der Künste an Pfitzner. Doppelte Uraufführung seiner letzten Oper Das Herz in Berlin und München.
1935 Beginn des Alterswerks mit dem Cellokonzert op. 42.
1949 Am 22. Mai stirbt Hans Pfitzner in Salzburg. Überführung in ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.